Webangebot der Pfarreiengemeinschaft St. Erasmus (Rheinböllen)


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Fr, 01.12.2017

Unplugged durch die stürmische See

Novemberherz- Ausstellung auf dem Flughafen Hahn mit Jugendgottesdienst eröffnet.


Region Pfarrgemeinderäte aus dem Dekanat Simmern-Kastellaun waren eingeladen zur Eröffnung der Ausstellung „Novemberherz“. Crossport to heaven stellte sich als Jugendkirche einem schwierigen aber bewegenden Thema. Tod, Krankheit, Trauer, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit aber auch Zuversicht und Trost sind Themen des Fotoprojekts aus Bad Neuenahr-Ahrweiler. Mit berührenden Fotografien und ansprechenden Texten erreichten sie die Besucher. Erinnerungen wurden wachgerufen, Gespräche angestoßen, Innehalten beim Betrachten, nicht immer einfach für den Besucher. Teil der Eröffnungsfeier war ein Jugendgottesdienst. Für Clemens Fey war es ein besonderer Abend. Jugendliche aus dem Jugendrat hatten ganz eigenverantwortlich die inhaltliche und musikalische Gestaltung vorbereitetet und mit Jugendpfarrer Martin Laskewicz abgestimmt. Die neue Formation „unplugged“ aus Mitgliedern aller aktuellen Bands begeisterte die Ausstellungs- und Gottesdienstbesucher. „Kepp your head up“, „Heroes“ und „calm after the Storm“ hatten sie eigens für den Jugendgottesdienst einstudiert.

Martin Laskewicz, Jugendpfarrer aus Koblenz, kam „was in die Speiche, hab mit allem gerechnet nur nicht damit und schon steh ich hier mit einem gebrochenen Finger“. Schicksalsschläge ereilen einen ungefragt und ungebeten, sie gehören zum Leben. Doch was passiert wenn man so „einbricht im Leben, keine Antworten auf die Fragen findet“. Die Ausstellung Novemberherz und der Jugendgottesdienst suchten nach Antworten auf diese Fragen. Laskewicz bot in seiner Predigt Zeit zum Nachdenken. was hat den Einzelnen schon aus der Bahn geworfen. Er lud ein zum Austausch der Gottesdienstbesucher untereinander und  mit ihm. „Was hilft, ist ganz unterschiedlich“,

„Nicht alleine zu sein, darüber zu sprechen“, „an der frischen Luft zu sein, den Gedanken freien Lauf zu lassen“ waren Beispiele aus der Dialogpredigt. Die Jugendlichen wählten in ihren Texten das Bild des Ankers auf hoher See für den Umgang mit schwierigen Situationen. So schloss sich der Bogen zu den Schicksalsschlägen aus der Ausstellung „Novemberherz“.

Die Ausstellung ist noch bis zum 17 Dezember zu sehen. Termine sind vereinbar über crossport@bistum-trier.de