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Di, 30.01.2018

Convention 2018 in der Jugendkirche

in kleinen Arbeitsgruppen diskutierten die Jugendlichen über ihre Wünsche zur Jugendkirche

in kleinen Arbeitsgruppen diskutierten die Jugendlichen über ihre Wünsche zur Jugendkirche
Flughafen Hahn Ehrenamtliche unterschiedlichen Alters trafen sich im crossport to heaven, der Jugendkirche für den Hunsrück, um Rückblick zu halten und für die weitere Arbeit neue Ideen zu entwickeln. Clemens Fey, verantwortlicher Diakon für Jugendarbeit beschrieb wesentliche Eindrücke aus dem vergangenen Jahr und was sich schon Neues ergeben hat. Für geflüchtete Frauen soll ein Raum zur Verfügung gestellt werden, um sich zu treffen und beraten zu können. Barbara Evers wird das Projekt des Diakonischen Werkes begleiten. Fey freut sich auch auf mehr Zusammenarbeit mit der Landespolizeischule.

„Jeder hat hier seinen Platz, jeder soll sich einbringen können, so wie er ist“, freut sich Fey über engagierte junge und junggebliebene Menschen. Vor allem Jugendliche, die „aus ihrem Schneckenhaus herauskommen, crossport für sich als eine ihrer Hütte auf dem Lebensweg empfinden können und ihren Zeltplatz im Leben finden wollen“. Für ihn ist die convention eine Form, miteinander zu erarbeiten, was gut läuft, wie es weitergehen soll. „Wir sind sozusagen autonom, haben keine Vereinsregelungen, können Strukturen und Gestaltungsformen neu miteinander entwickeln.“, erklärt Fey. Mit Stolz kann er berichten, dass er solch ein Projekt im ländlichen Raum, selbst in großen Städten, nicht noch einmal im Südwesten kennengelernt hat.

Zugenommen hat die Anzahl der Konzerte, auch deren musikalischen Bandbreite. Die Kartage für Kinder wurden in Ergänzung zu den Jugendkartagen weiterentwickelt. Eine ganz frische Idee rund um einen Film ein besonderes Projekt für Karfreitag zu entwickeln, wird noch im Jugendrat diskutiert. Ausgebaut wurden die Orientierungstage mit der KGS Kirchberg, der Grundschule und Regionalschule plus Büchenbeuren, der Hunsrückschule und der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH. Natürlich sind besondere Gottesdienste wie die Nacht der Lichter, für Verliebte und Paare ein Markenzeichen einer Jugendkirche. „Wir sind sind kein Jugendzentrum, aber offene Angebote für Kinder und Jugendlichen gibt es dennoch ebenso wie viel Offenheit für deren Ideen und Anliegen“, betont Fey in seinem Jahresrückblick. In diesem Jahr steht nicht nur die Firmvorbereitung im Dekanat Simmern-Kastellaun an, die idealerweise allen Firmbewerbern die Chance bieten sollte, crossport to heaven kennenzulernen und aktiv in ihrer Kirche der Zukunft mitzuwirken. Aber auch die Firmvorbereitung der Nachbardekanate führt zu zwei Firmprojekttagen im crossport. Hierfür warb Fey um Workshopangebote durch die Ehrenamtlichen. Für ihn war ein persönlicher Fortschritt, dass crossport to heaven an den Fortbildungsmöglichkeiten für Kirchen der Jugend und Jugendkirchen teilnehmen kann. Deren Klausurtagung zeigte, dass crossport ein Vorreiter auch in der Umsetzung der synodalen Gedanken ist. Neu in 2018: das Festival der Kulturen wird im Rahmen der multinationalen Jugendbegegnung im Sommer stattfinden.

Ein weiterer Schwerpunkt war die persönliche Vorstellung der einzelnen Arbeitsgruppen und Aktivitäten. Ohne Bands ist eine Jugendkirche nicht vorstellbar. Verschiedene Aufgaben werden durch Arbeitsgruppen oder Teams abgedeckt. Aus dem Jugendrat stammen auch Betreuer für Freizeiten und Angebote. Er entwickelt auch Ideen und bringt Anliegen der Jugendlichen ein. Ergänzt wurde dies durch eine Befragung im Vorfeld. Befragung und Convention waren dank der Unterstützung der KSK-Stiftung möglich. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Jugendlichen mehr Informationen wünschen, mehr persönliche Ansprache durch Verantwortliche vor Ort. Aber auch für Veranstaltungen haben sie Vorschläge. Mehr open Air, Konzerte, bekannte youtuber als Gäste, mal was mit comedy oder poetry slam anzubieten. Ein Team, dass sich um neue Nachwuchsbands kümmern könnte, soll gegründet werden. Laut der Befragung gefallen ihnen die besonderen Begegnungen und die Möglichkeiten vieles auszuprobieren. Für crossport to heaven als Teil der Pfarrei der Zukunft braucht es Multiplikatoren vor Ort, die gute Kontakte zu Jugendliche haben, diese auch erreichen und ansprechen wollen. Hierzu wurden Verbesserungsmöglichkeiten für die Zukunft besprochen, die in den nächsten Wochen ausgearbeitet werden sollen.

Für Fey bleibt es eine ständige Herausforderung, kam das Projekt crossport to heaven zu seinen eine volle Stelle mehr als ausfüllenden Aufgaben in Pfarreiengemeinschaft und Dekanat hinzu. So steht und fällt der Erfolg der Jugendkirche auch mit dem Netzwerk an Ehrenamtlichen, deren Engagement und Verantwortungsbereitschaft. Aber auch die Anbindung und die Einsatzbereitschaft der Hauptamtlichen in den Pfarreiengemeinschaften sind eine Säule der Arbeit, wie sich in den Auswertungsgesprächen zeigte. Die Hunsrücker Jugendkirche ist und bleibt auf Spenden angewiesen.

Weitere Informationen via email crossport@bistum-trier.de  oder crossporttoheaven.com oder www. kathjugend.de