Webangebot der Pfarreiengemeinschaft St. Erasmus (Rheinböllen)


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Do, 02.02.2017

Klausurtagung der Räte der Pfarreiengemeinschaft Rheinböllen

Gegenseitiges Kennenlernen und Synode im Mittelpunkt der Beratungen

Vertreter der Räte trafen sich zur Klausurtagung

Vertreter der Räte trafen sich zur Klausurtagung
Rheinböllen     Klausurtagungen der Räte in der Pfarreiengemeinschaft Rheinböllen haben eine lange Tradition. Seit der Zusammenführung der drei Pfarreien Rheinböllen, Rayerschied und Schnorbach treffen sich jedes Jahr im Januar die Pfarr- und Verwaltungsräte um gemeinsam wichtige Themen zu besprechen und das  kommende Jahr zu planen. Moderiert wurde die Tagung von Dekanatsreferent Günther Greb.

So nahmen 25 Frauen und Männer an der Veranstaltung teil. Erstmals waren auch die Mitarbeiter im Pfarrbüro und die Küster zur Klausurtagung eingeladen: „Wir versprechen uns eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern und uns Räten“, begründete Pfarreienratsvorsitzender Markus Koch diese Maßnahme. Da es das erste Zusammentreffen dieser Art seit der Neuwahl der Pfarr- und Verwaltungsräte war und viele neue Gesichter dabei waren, ging es in der ersten Einheit darum, dass bisherige pastorale Wirken der Pfarreiengemeinschaft in den Blick zu nehmen. Hier wurde den Teilnehmern deutlich wie mannigfaltig das Angebot in den drei Pfarreien ist. Aber auch Schwerpunkte wurden schnell deutlich. So gibt es ein breites musikalisches Angebot, nicht nur durch die Kirchenchöre, sondern auch im Bereich der neugeistlichen Musik wie die Pfarrjugendband „Inspiration“ oder der Argenthaler Musikgruppe „Impulse“. Im Bereich der Ökumene wurde der lebendige Advent in Rheinböllen oder der ökumenische Gottesdienst auf dem Schönenberg benannt: „Die Ökumenische Zusammenarbeit ist uns sehr wichtig, denn hier leben viele Menschen beider Konfessionen“, so der einhellige Tenor der Teilnehmer. Als „Schätze“ der Pfarreiengemeinschaft wurden auch die historisch schönen Kirchen genannt. Einig sind sich die Teilnehmer darin, dass deren Erhalt eine verstärkte Zusammenarbeit von Pfarr- und Verwaltungsräten erfordert. Eine gemeinsame Sitzung von Pfarreienrat mit den Verwaltungsräten wird sich dieser Thematik annehmen.

In einer zweiten Einheit wurden anstehende Themen behandelt. Hier ging es insbesondere um die Gottesdienstplanung, insbesondere an Feiertagen. Da nur noch ein Priester, nachdem Weggang von Pater Joseph, zur Verfügung steht, kann das bisherige Gottesdienstangebot nicht mehr aufrechterhalten werden. Daher sollen wieder verstärkt Wortgottesdienste oder Vesperfeiern in den Blick genommen werden.

Anhand einer Jahrestafel konnte auch ein Jahresprogramm aufgestellt werden. Hier sind insbesondere der Bischofsbesuch von Dr. Stephan Ackermann am 13. Juni anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Marienerscheinungen von Fatima zu nennen, als auch die Feierlichkeiten zum 1400 Todestag des heiligen Wendelinus in Pleizenhausen. Arbeitsgruppen werden diese Ereignisse vorbereiten.

In einer weiteren Einheit besprachen die Teilnehmer die Beschlüsse der Synode. Insbesondere den dritten Perspektivwechsel „weite pastorale Räume einrichten“, wurde intensiv in Kleingruppen besprochen. Ende März werden aller Voraussicht nach die Grenzen der neuen Großpfarreien den Räten zur Beratung vorgeschlagen: „Schon jetzt gibt es eine intensive Zusammenarbeit der Pfarreien, auch über die Pfarrgrenzen hinaus. Ich bin daher zuversichtlich, dass wir mit dieser Einstellung auch die Herausforderungen der Zukunft meistern können“, blickt der Pfarreienratsvorsitzende Markus Koch optimistisch in die Zukunft.

Mehr zur Arbeit der Räte und der Arbeit der Pfarreiengemeinschaft gibt es unter www.pfarreiengemeinschaft-rheinboellen.de