Webangebot der Pfarreiengemeinschaft St. Erasmus (Rheinböllen)


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Do, 02.03.2017

Sternsingeraktion zum 59 mal erfolgreich


Dekanat Simmern-Kastellaun

Unterschiedlichste Rückmeldungen und Erfahrungen brachten die Ehren- und Hauptamtlichen bei der Auswertung der Sternsingeraktion 2017 ein. In der Dekanatsjugendrunde  Simmern-Kastellaun sammelten sie Eindrücke und Verbesserungsmöglichkeiten. Gerade in verschiedenen Dörfern konnten die Ehrenamtlichen auf viele Kinder und erwachsene Helfer zurückgreifen. Auch erreichten sie hier ihrer Einschätzung nach alle Haushalte, insofern jemand Zuhause war. Die Spenden  sind vielfach gut geflossen.

Um wieder alle Straßen und Einrichtungen in allen Städten abdecken zu können, müssten sie wie in früheren Jahren an mehreren Tagen unterwegs sein. Hier machen sich manche Hauptamtliche Sorgen, dass ihnen dann die Helfer und Kinder fehlen würden. Sie boten für die Dörfer gemeinsame Aussendungsgottesdienste an.

Die Verantwortlichen in Kirchberg konnten alle Straßen durch Sternsinger besuchen lassen. In ihrer Pfarrei mit sechs weiteren Dörfern erreichten sie ein Sammelergebnis mit 8.065,69 €, das dem aus dem Vorjahr entsprach. Hingegen die Pfarrei Dickenschied musste einen Verlust hinnehmen. In Womrath wurde nicht gesammelt und so lag das Ergebnis der Dörfer mit 1.870,31 € auch rund 350 € niedriger als im Vorjahr. Gemünden erreichte mit vier Dörfern eine Steigerung von fast 600 € auf 3.863,50 €. Die Helfer in Kappel freuten sich über eine Zunahme von 400 € an Spenden, so dass sie 1.485,50 beisteuern konnten.

In der Pfarrei Sohren besuchten 17 Gruppen in den sechs zugehörigen Dörfern die Häuser und in Laufersweiler mit fünf Gruppen drei Dörfern. Wiegand Odenbreit zählt seit 1987 in Sohren die Spenden und erfasst jedes Jahr eine Steigerung, was sicherlich übertragen werden kann auf andere Dörfer, vermutet Clemens Fey. Die Pfarrei Sohren hat auch eine Steigerung von rund 300 € auf 8.847,26 €, Laufersweiler mit 2.300,21 € ebenfalls eine kleine Zunahme. Hirschfeld  verzeichnet einen Rücklauf von rund 130 € auf 412,50 €.

In Kastellaun waren 10 Gruppen einen Tag lang unterwegs. Insgesamt waren in der Pfarreiengemeinschaft Kastellaun in 27 Orten 247 Kinder und Jugendliche und 72 verantwortliche Helfer im Einsatz. Sie erreichten ein Sammelergebnis von 21.330,94 €. Dabei erreichten die Dörfer Buch, Mastershausen, Beltheim und Sabershausen jeweils Spenden in Höhe zwischen 1.100€ und 1.500 €, die Stadt Kastellaun hingegen 5.054,14 €. 

Die Pfarreiengemeinschaft Simmern umfasst mit den drei Pfarreien Biebern, Ravengiersburg und Simmern ein großes Einzugsgebiet. Neben der Kreisstadt wurden mit 224 Sternsingern und 79 Betreuern in 20 Dörfer Sternsinger ausgesendet. Über 1.000 € sammelten die Kinder jeweils in Reich, Unzenberg, Ravengiersburg, Tiefenbach und Riesweiler. Die Kreisstadt erreichte 6.577,13 € an Sammelergebnis.

Bemerkenswert ist die Unterstützung in der Pfarreiengemeinschaft Rheinböllen. Sie sammeln gezielt das Projekt der Schulräume College Mwanga, Goma, in der Republik Kongo.
Die Pfarrei Rheinböllen mit drei weiteren Dörfern erreicht dabei 7.719,18 €, die beiden kleinen Pfarreien Schnorbach und Rayerschied mit ihren vier bzw. sechs Dörfern kommen auf 3.880,49 € und 3.761,05 €.

Für Clemens Fey ist es ein normaler Kreislauf in der Kinder- und Jugendarbeit: Ältere Kinder hören auf, jüngere kommen nach. Sie müssen gewonnen werden, ebenso wie Helfer. Er schätze auch positiv die jeweiligen Aussendungsfeiern der Sternsinger vor Ort ein. Manche Dörfer in seinem Zuständigkeitsbereich gehen auch erst später oder an anderen Tagen. Für das Jubiläumsjahr hat er mit den Grundschulen in Sohren und Bücheuren schon im Dezember 2017 gemeinsame Projekte vereinbart. Besonders freuten sich die Verantwortlichen in der Auswertungsrunde über die Unterstützung der Ortsbürgermeister, die mit stolz über die einzelnen Gruppen auf ihrer Homepage oder im Amtsblatt berichten. Auch ist es ein Gewinn, dass immer mehr evangelische Kinder mitmachen.

Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit!“ hießt das Leitwort der 59. Aktion Dreikönigssingen, das aktuelle Beispielland ist Kenia. 1959 wurde die Aktion erstmals gestartet. Inzwischen ist das Dreikönigssingen die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. Die Aktion wird getragen vom Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Jährlich können mit den gesammelten Spenden mehr als 1.500 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt werden.