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So, 23.04.2017

Pleizenhausen begeht Wendelinusjahr

1400 Todestag des Regionalheiligen wird in kleiner Dorfkapelle gewürdigt

Der Arbeitskreis zum Wendelinusjahr v.l.n.r. Andrea Sehn-Henn, Ingrid Kasper, Lucia Schorn, Sascha Heinen

Der Arbeitskreis zum Wendelinusjahr v.l.n.r. Andrea Sehn-Henn, Ingrid Kasper, Lucia Schorn, Sascha Heinen
Pleizenhausen    Der Heilige Wendelinus, Patron der 1772 erbauten Kapelle in Pleizenhausen, verstarb am 20. Oktober 617.  Aus diesem Anlass haben die Verantwortlichen der Pfarrei Rayerschied einen Arbeitskreis gegründet, um mit den verschiedensten Veranstaltungen das Gedenkjahr zu feiern. Auftakt ist die Vorabendmesse am 6. Mai um 18.00 Uhr in der Wendelinuskapelle in Pleizenhausen. Hier wird auch im Anschluss der sakramentale Segen erteilt.

Der Heilige Wendelinus gehörte zu den vielen Missionaren, die aus dem Irisch-Schottisch-Englischen Raum Ausgang des 6. Jahrhunderts den christlichen Glauben in den germanischen Sprachraum brachten. Der Überlieferung nach handelte es sich bei dem Heiligen Wendelinus um einen schottischen Königssohn, der sich auf einer Pilgerfahrt nach Rom zwischen Hunsrück und den Vogesen niederlies um als Einsiedler und Viehhirte zu sich selbst zu finden. Er wird daher auch als Schutzpatron der Bauern und Viehhirten verehrt. Später wurde er zum ersten Abt der Abtei Tholey. Begraben wurde er in der Stadt, die später seinen Namen trug, nämlich St. Wendel im Saarland. Hier befindet sich auch die Wendelinusbasilika.  Im Saarland und im Hunsrück wird daher der Heilige Wendelin bis heute noch sehr verehrt. Früher fanden auch an seinem Todestag Viehsegnungen statt, so auch in Pleizenhausen.

Unter dem Leitwort "Gemeinsam Gottes Schöpfung bewahren" finden daher verschiedene Gottesdienste von Mai  bis Oktober in der kleinen Wendelinuskapelle statt: "Wir wollen mit diesem Thema einen modernen Bezug bilden und mit den Menschen, auch außerhalb von Kirche ins Gespräch kommen", erläutert Markus Koch aus Rayerschied die Beweggründe dieses Thema zu wählen: " Die Menschen waren früher oft betroffen von Naturkatastrophen und Seuchen und auch heute verursachen z.B. der Klimawandel viel Leid für die Menschen.  Sich mit dieser Thematik auseinander zu setzen ist noch immer sehr aktuell," bestätigt Ulrich Hübel aus Pleizenhausen.

Im Laufe des Jahres finden verschiedene Veranstaltungen statt. Neben Werktagsgottesdiensten und Andachten gibt es auch einen Tag der offenen Kapelle im Juni, ein Taizegebet im August und einen Schöpfungsgottesdienst im September. Höhepunkt wird der Abschluss am Sonntag, 15. Oktober mit einem feierlichen Hochamt sein. Ganz in der Tradition früherer Jahre feiern die Pleizenhausener mit Rippchen, Sauerkraut und Püree, dem Hunsrücker Nationalgericht das Wendelinusfes       


  • mehr zum Wendelinusjahr gibt es bei Markus Koch (0 67 66 / 7 32)