Webangebot der Pfarreiengemeinschaft St. Erasmus (Rheinböllen)


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Die Snehagiri Missionary Sisters

Die Snehagiri Missionary Sisters

Schwestern der „Missionarinnen der Eucharistie leben im Puricelli-Stift in Rheinböllen

Oberin Schwester Vimal Rose (rechts) mit ihren Mitschwestern vor der Marienkapelle des Puricelli-Stiftes

Oberin Schwester Vimal Rose (rechts) mit ihren Mitschwestern vor der Marienkapelle des Puricelli-Stiftes
ie Missionarinnen der Eucharistie wurden im Jahr 1969 in Südindien von dem Priester Abraham Kaippanplackel gegründet. Unter dem Motto "Was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr für mich getan" (Mt. 25,40) war es sein Ziel den Armen und Verlassenen in der Gesellschaft zu dienen.

Was genau bedeutet "Missionarinnen der Eucharistie"? Eucharistie ist die Kraftquelle des Ordenslebens ebenso wie die eucharistische Anbetung, das persönliche Gebet oder das Wiederholen der Selbsthingabe. Beten und Arbeiten gehören immer wieder zusammen zum Leben einer Schwester. Im Grunde genommen ist jede Arbeit eine Opfergabe für die Eucharistie, überall in der Kirche, in der ganzen Welt und an jedem Tag. Auf diese Weise verwandelt die Eucharistie das ganz alltägliche Leben in ein ständiges Gebet vor dem Herrn.

Pfarrer Abraham Kaippanplackel hat sich nach dem Abitur entschieden, Priester zu werden. Am Abend vor seiner Reise in das Priesterseminar kam seine Mutter zu ihm und sagte: "Ich freue mich über deine Entscheidung, Priester zu werden. Das ist gut, aber du solltest ein Priester werden, der für die Armen lebt." Die Worte seiner Mutter hat er in sein Herz geschlossen und hat sie mit seinem Werk verwirklicht.

Heute leben über 500 Schwestern in 100 Niederlassungen der "Missionarinnen der Eucharistie". Die Gemeinschaft hat das Ziel, für Arme und Kranke da zu sein. Die Schwestern sind in der Pflege tätig, betreiben Waisenhäuser und Behinderteneinrichtungen, betreuen Sterbende oder andere Menschen, die niemanden haben, der sich um sie kümmert. In diesen Menschen sehen sie Jesus, das ist ihre Lebensaufgabe und Lebensfreude. Dabei kommt es ihnen darauf an, eine familäre Atmosphäre zu schaffen und menschliche Wärme zu geben, damit die ihnen anvertrauten Menschen ein neues Zuhause finden. Gleichzeitig sind die Schwestern dort, wo sie leben auch in der Seelsorge tätig. In einigen Pfarreien dienen sie in kleinen Berufsausbildungszentren und Kliniken, gerade in ihrem Heimatland machen sie auch Hausbesuche in den Dörfern, betreuen Mutter-Kind-Gruppen und bieten Gesundheitstraining an.

Am 29. Oktober 2009 sind die "Missionarinnen der Eucharistie" mit drei Schwestern nach Rheinböllen gekommen, um nicht nur in der Altenpflege tätig zu sein, sondern darüber hinaus auch bei der Seelsorge, beim Kommunionausteilen, bei Andachten oder bei Festen und Ausflügen zu unterstützen. "Wir fühlen uns hier sehr wohl und freuen uns auch weiterhin auf gute und bereichernde Erfahrungen mit den Menschen vor Ort erklärt Oberin Schwester Vimal Rose Gopourathinkal.